Tätigkeitsberichte, Berichte, Studien aus Sinthiou Mbal

Hier finden Sie:

- den jeweils aktuellen Bericht aus Sinthiou Mbal

- eine Zusammenfassung der Berichte aus Sinthiou Mbal

- Sonderberichte

- Reiseberichte. Studien

 

Bild: Ndeye Fatou Sidy Ourossogui E mail: nfsidy@gamil.com

 

 

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Tätigkeitsbericht September 2020

 

Rapport d'activités / Tätigkeitsbericht Oktober 2020

Le village Sinthiou MBAL / Das Dorf Sinthiou Mbal

Ndeye Fatou Sidy Ourossogui 

E mail: nfsidy@gmail.com 

Traduction/Übersetzung: F. Schmalzbauer 

Initiation /Einleitung

Rapport d'activités se réfère aux travaux de la poursuite et l'accompagnement dans les jardins des femmes dans le village Sinthiou Mbal en Octobre  2020

Der Tätigkeitsbericht bezieht sich auf die Arbeit in den Gärten von Frauen und deren Begleitung im Dorf Sinthiou Mbal in Oktober 2020

 

Activités dans les jardins (photos jointes) Voire  / Aktivitäten in den Gärten (Fotos im Anhang)

Les activités  des jardins évoluent  dans de bonnes conditions. La  campagne hivernale est terminée. Le froid commence à faire son entrée. C’est la période des pépinières. Cependant quelques spéculations comme l’ aubergine, l’oseille, le gombo et le niébé continuent à être  exploités. L’eau des pompes coule normalement. La  clôture du premier jardin est réparée Il s’agissait  de monter un grillage sur  la mure de l’école; avec l’ avis du Directeur, pour empêcher les chèvres qui sautent pour rentrer dans le jardin et ravagent les cultures. La pompe du deuxième jardin avait rencontré  une panne et j’ai appelé les techniciens de LORENTZ (après l’information du Chef de projet Frédéric Schmalzbauer) qui ont procédé à la réparation. 

Die Aktivitäten in den Gärten entwickeln sich unter guten Bedingungen. Die Winterkampagne ist vorbei. Die Kälte beginnt einzutreten. Dies ist die Zeit der Saataufzucht. Einige Spekulationen wie Auberginen, Sauerampfer, Okra und Erbsen werden jedoch weiterhin bearbeitet und geerntet. Das Wasser aus den Pumpen fließt normal. Der Zaun des ersten Gartens ist repariert. Es ging darum, einen Zaun über der Wand der Schule anzubringen, um zu verhindern, dass die Ziegen in den Garten springen und die Ernte verwüsten. Dies geschah auf Anraten des Grundschuldirektors. Die Pumpe im zweiten Garten war ausgefallen. Ich informierte den Projektleiter Frédéric Schmalzbauer und rief die Techniker von LORENTZ an, die daraufhin die Reparatur durchgeführt hatten. (Der Verein Bamtaare hatte den Auftrag durch Beschluss bestätigt und die Kostenübernahme geklärt. Zudem wurde eine jährliche Revision der Pumpen durch Beschluss bewilligt).

Les contributions de 500 F comme  un apport pour  chaque femme bénéficiaire d’une parcelle continuent petit à petit. / Der Eigenbeitrag von 500 F CFA pro Parzelle von jeder Frau wird nach und nach entrichtet.

L'école primaire (voir photos) de jointes

 

L’école est en vacances. / Die Schule ist geschlossen.

 

 

 

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Sonderbericht Zweite Pumpe

Alles fließt!!!

Die zweite Solarpumpe wurde am 25. März 2019 nach längerer und erfolgreicher Vorbereitung installiert. Sofort wurde der zweite Garten von den Frauen neu bearbeitet. Eine Dorfversammlung und ein Fest zeigen, wie enthusiastisch die neue gemeinsame Aktion bewertet wird. "Djiaram" - wir danken.

Seit Jahren wurden Spendengelder angespart, um den erheblichen Aufwand für eine zweite Solarpumpe zu bewerkstelligen. Aber Geld allein macht nicht glücklich: Es bedurfte längerer Diskussionen, Versammlungen und vieler Vorbereitungsarbeiten, um unser weiteres Projekt in der Sahelzone - nördlicher Senegal - zu verwirklichen. Hier ein kurzer Bericht über ein Abenteuer mit nachhaltiger Wirkung:

2010: Wir lernen zum ersten Mal "unser Dorf" Sinthiou Mbal, Region Matam, Senegal, kennen. Angelehnt an ein Gartenprojekt im nahen Siri Woro, unterstützt von einer französischen NGO, schält sich ein vergleichbares Gartenprojekt als sinnvolle Maßnahme heraus. Aber die Dorfbevölkerung muss es wollen und selbst damit beginnen. Die Frauen des Dorfes nehmen es in die Hand. Sie bilden einen Gartenverein.

2011 ff: Überraschung beim nächsten Besuch. Ein Gelände ist eingezäunt und mit dem Garten kann in der Nähe des ersten Brunnens begonnen werden. In Frühbeeten wird gesäht: Kohl, Auberginen, Salat, Gewürze... Wir entschließen uns im fernen München, aufgrund des Berichtes und der Bilder das Projekt zu unterstützen und durch einen ehrenamtlichen Verein (die Gelder sollten nicht einer Verwaltung, sondern dem Dorf zugute kommen) zu unterstützen. Präsident wird der in München tätige Senegalese Demba Ba. Als Projektbeauftragter fungiert Fritz Schmalzbauer. Französisch ist die "Schlüsselkompetenz" um überhaupt kommunizieren zu können. Dazu kommt die Volkssprache Pulaar.

Vor Ort bedarf es jedoch einer regelmäßigen Betreuung und Rechenschaftslegung, wenn in Deutschland gesammelte Spendenelder entsprechend dem Vereinszweck verwendet werden (Umzäunung, Saatgut, Schulung der Beteiligten). Nach mehrfacher Beratung mit der ältesten senegalesischen Solidaritätsorganisation USE (Union...Solidarité...Entreaide) gelingt der Kontakt zu einer dort beschäftigten Ernährungsberaterin Mme Ndye Fatou Sidy. Sie erklärt sich zu regelmäßigen Dorfbesuchen bereit und hält mit dem Münchner Projektverantwortlichen auf Französisch Kontakt.

Bei mehreren Reisen wurde auch die deutsche Botschaft in Dakar informiert. Der damalige erste Botschaftssekretär informierte über andere Erfahrungen und gab Tipps.

Die homepage www.bamtaare-senegal.de wird gegründet und dokumentiert monatlich den Fortschritt in den beiden Gärten - man hatte sich durch die große Ausdehnung des Dorfes auf zwei Standorte ausgeweitet. Auch das zweite Terrain liegt in der Nähe eines Brunnens.

Reisen von Vorstands- und Vereinmitgliedern führten zu regelmäßiger direkter Information.

2014/2015: Es konkretisiert sich der Bedarf, durch eine solargestützte Unterwasser-Pumpe die Arbeit der Frauen zu erleichtern. Allerdings reichte das Vereinsgeld für höchstens ein Projekt. Man entschied sich für den größeren Garten und versprach, bei entsprechendem Mittelzufluss auch das zweite Feld mit einer Pumpe auszurüsten. Erfahrungsberichte der ansässigen NGOs und ein Preisvergleich unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit führte zu einer Kooperation mit der Firma SEV in Dakar. Sie wurde von dem deutschstämmigen M. Kretschmann gegründet und betreibt die zuverlässige LORENTZ-Pumpe und das damit verbundene Soalarsystem. Im Dorf erklärte sich der Schmied/Schlosser bereit, einen Wasserturm zu errichten, mit einem Metalldeckel den Brunnen zu verschließen und diverse Gerätschaften zu bauen.

2015: Nach längerer Vorbereitung und zwei Reisen war es soweit: Ein ganzes Netzwerk entstand aus Einheimischen, der Fa. SEV, Mme Ndye Fatou Sidy und uns zur Installation des Solarsystems. Erfolg! Siehe den Kurzfilm "Radi aus dem Senegal", youtube.

2015 ff: Regelmäßige Dorfbesuche aus Bayern und die monatliche Berichterstattung von Mme Sidy bestärkten uns, dieses Erfolgsprojekt wie versprochen fortzusetzen. Für 2018, spätestens 2019 wurde eine zweite Solaranlage geplant. Erst im März 2019 war es soweit. Gestützt auf die Berichte und vor allem auf die bisherigen Erfahrungen wurde nach intensiver Vorarbeit scheinbar "leicht" eine zweite Solaranlage installiert.

 

 

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