Tätigkeitsberichte, Berichte, Studien aus Sinthiou Mbal

Hier finden Sie:

- den jeweils aktuellen Bericht aus Sinthiou Mbal

- eine Zusammenfassung der Berichte aus Sinthiou Mbal

- Sonderberichte

- Reiseberichte. Studien

 

Bild: Ndeye Fatou Sidy Ourossogui E mail: nfsidy@gamil.com

 

 

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Tätigkeitsbericht Oktober 2019


TätigkeitsberichtOctobre/Oktober 2019
Ndeye Fatou Sidy Ourossogui E-mail: nfsidy@gmail.com Traduction/Übersetzung: F. Schmalzbauer 
Le village Sinthiou MBAL / Das Dorf Sinthiou Mbal 
Initiation Einleitung:
Le Rapport d'activités se réfère aux travaux de la poursuite et l'accompagnement dans les jardins des femmes dans le village Sinthiou Mbal en Octobre 2019 / Der Bericht bezieht sich auf die Arbeiten und deren Begleitung in den Gärten der Frauen im Dorf Sinthiou Mbal im Oktober 2019
Activités dans les jardins (photos jointes) Voire / Aktivitäten in den Gärten (siehe Fotos)
Les activités des jardins évoluent mais toujours en ralenti car depuis plusieurs mois le foragede Nabadji qui servait de l’eau potable à Sinthiou Mbal est en panne. Les populations se sontdonc retourné aux puits l’approvisionnement en eau pour les personnes, le bétail et les jardins est supporté par les puits. / Die Aktivitäten in den Gärten werden fortgesetzt , aber immer noch verlangsamt, weil seit Monaten der Trinkwasserbrunnen in Nabadji, der Sinthiou Mbal mit Trinkwasser versorgt, nicht funktionniert. Die Bevölkerung (von Sinthiou) nützt daher wieder die lokalen Brunnen zur Wasserversorgung, die Herden und die Gärten. 
La campagne hivernale est presque terminée. /Die Winterkampagne ist fast beendet./ Les femmes remercient encore une fois l’Association Bamtaare Sénégal 2010 et reconnaissent l’utilité et l’importance des investissements au niveau des 2 puits; Elles révèlent que sans ces investissements la situation par rapport à l’eau serait catastrophique. Aujourd’hui grâce à ces pompes la situation est moins difficile. Les 2 puits que vous avez équipés assurent l’approvisionnement en eau pour tout le village: les personnes, le bétail et les jardins. / Die Frauen bedanken sich nochmal bei dem Verein Bamtaare Senegal 2010 und anerkennen die Notwendigkeit und Bedeutung der Investition in beide Brunnen. Dank der Pumpen ist die Situation weniger belastend. Sie betonen, dass ohne diese Investitionen die aktuelle Situation eine Katastrophe wäre. Die beiden Brunnen, die sie ausgestattet haben, nützt der Wasserversorgung des ganzen Dorfes: den Menschen, den Tieren und den Gärten.
Les contributions de 500 F comme un apport pour chaque femme bénéficière d’une parcelle continuent petit à petit. /Der Eigenbeitrag ... wird nach und nach entrichtet.
L'école primaire (voir photos) de jointes:L’école est en vacances. /Die Grundschule ist in Ferien.

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Sonderbericht Zweite Pumpe

Alles fließt!!!

Die zweite Solarpumpe wurde am 25. März 2019 nach längerer und erfolgreicher Vorbereitung installiert. Sofort wurde der zweite Garten von den Frauen neu bearbeitet. Eine Dorfversammlung und ein Fest zeigen, wie enthusiastisch die neue gemeinsame Aktion bewertet wird. "Djiaram" - wir danken.

Seit Jahren wurden Spendengelder angespart, um den erheblichen Aufwand für eine zweite Solarpumpe zu bewerkstelligen. Aber Geld allein macht nicht glücklich: Es bedurfte längerer Diskussionen, Versammlungen und vieler Vorbereitungsarbeiten, um unser weiteres Projekt in der Sahelzone - nördlicher Senegal - zu verwirklichen. Hier ein kurzer Bericht über ein Abenteuer mit nachhaltiger Wirkung:

2010: Wir lernen zum ersten Mal "unser Dorf" Sinthiou Mbal, Region Matam, Senegal, kennen. Angelehnt an ein Gartenprojekt im nahen Siri Woro, unterstützt von einer französischen NGO, schält sich ein vergleichbares Gartenprojekt als sinnvolle Maßnahme heraus. Aber die Dorfbevölkerung muss es wollen und selbst damit beginnen. Die Frauen des Dorfes nehmen es in die Hand. Sie bilden einen Gartenverein.

2011 ff: Überraschung beim nächsten Besuch. Ein Gelände ist eingezäunt und mit dem Garten kann in der Nähe des ersten Brunnens begonnen werden. In Frühbeeten wird gesäht: Kohl, Auberginen, Salat, Gewürze... Wir entschließen uns im fernen München, aufgrund des Berichtes und der Bilder das Projekt zu unterstützen und durch einen ehrenamtlichen Verein (die Gelder sollten nicht einer Verwaltung, sondern dem Dorf zugute kommen) zu unterstützen. Präsident wird der in München tätige Senegalese Demba Ba. Als Projektbeauftragter fungiert Fritz Schmalzbauer. Französisch ist die "Schlüsselkompetenz" um überhaupt kommunizieren zu können. Dazu kommt die Volkssprache Pulaar.

Vor Ort bedarf es jedoch einer regelmäßigen Betreuung und Rechenschaftslegung, wenn in Deutschland gesammelte Spendenelder entsprechend dem Vereinszweck verwendet werden (Umzäunung, Saatgut, Schulung der Beteiligten). Nach mehrfacher Beratung mit der ältesten senegalesischen Solidaritätsorganisation USE (Union...Solidarité...Entreaide) gelingt der Kontakt zu einer dort beschäftigten Ernährungsberaterin Mme Ndye Fatou Sidy. Sie erklärt sich zu regelmäßigen Dorfbesuchen bereit und hält mit dem Münchner Projektverantwortlichen auf Französisch Kontakt.

Bei mehreren Reisen wurde auch die deutsche Botschaft in Dakar informiert. Der damalige erste Botschaftssekretär informierte über andere Erfahrungen und gab Tipps.

Die homepage www.bamtaare-senegal.de wird gegründet und dokumentiert monatlich den Fortschritt in den beiden Gärten - man hatte sich durch die große Ausdehnung des Dorfes auf zwei Standorte ausgeweitet. Auch das zweite Terrain liegt in der Nähe eines Brunnens.

Reisen von Vorstands- und Vereinmitgliedern führten zu regelmäßiger direkter Information.

2014/2015: Es konkretisiert sich der Bedarf, durch eine solargestützte Unterwasser-Pumpe die Arbeit der Frauen zu erleichtern. Allerdings reichte das Vereinsgeld für höchstens ein Projekt. Man entschied sich für den größeren Garten und versprach, bei entsprechendem Mittelzufluss auch das zweite Feld mit einer Pumpe auszurüsten. Erfahrungsberichte der ansässigen NGOs und ein Preisvergleich unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit führte zu einer Kooperation mit der Firma SEV in Dakar. Sie wurde von dem deutschstämmigen M. Kretschmann gegründet und betreibt die zuverlässige LORENTZ-Pumpe und das damit verbundene Soalarsystem. Im Dorf erklärte sich der Schmied/Schlosser bereit, einen Wasserturm zu errichten, mit einem Metalldeckel den Brunnen zu verschließen und diverse Gerätschaften zu bauen.

2015: Nach längerer Vorbereitung und zwei Reisen war es soweit: Ein ganzes Netzwerk entstand aus Einheimischen, der Fa. SEV, Mme Ndye Fatou Sidy und uns zur Installation des Solarsystems. Erfolg! Siehe den Kurzfilm "Radi aus dem Senegal", youtube.

2015 ff: Regelmäßige Dorfbesuche aus Bayern und die monatliche Berichterstattung von Mme Sidy bestärkten uns, dieses Erfolgsprojekt wie versprochen fortzusetzen. Für 2018, spätestens 2019 wurde eine zweite Solaranlage geplant. Erst im März 2019 war es soweit. Gestützt auf die Berichte und vor allem auf die bisherigen Erfahrungen wurde nach intensiver Vorarbeit scheinbar "leicht" eine zweite Solaranlage installiert.

 

 

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