Senegal (Sénégal)

 

Allgemein:

https://de.wikipedia.org/wiki/Senegal 

www.auswaertiges-amt.de › ... › Senegal

http://www.rfi.fr/afrique/20151106-reportage-senegal-pauvrete-bidonville-dakar-

 

Unser Dorf (Sinthiou Mbal)

Von Dakar aus gibt es zwei Wege: Entweder über die alte französische Kolonialhauptstadt Saint Louis den Fluss entlang Richtung Matam oder von Thiès über Linguère nach Ouroussogui, jeweils 10 bis 14 Stunden. Eine halbe Stunde vor Ourossogui (von Saint Louis kommend) liegt unser Dorf links an der Straße. Früher reichte in der Regenzeit das Wasser des Senegalflusses vor die Haustüren. Jetzt - Trockenheit und Staudämme sind die Ursachen - sind eine halbe Stunde Fußweg nötig, um an den Fluss zu kommen. Eingebunden in die Kommune Nabadji Civol wohnen dort etwa 1200 Menschen entweder in festen Häusern oder in Lehmhütten. Viele Männer verdienen ihr Geld im afrikanischen oder internationalen Ausland. Trinkwasser kommt aus einem Tiefbrunnen in Nabadji, die beiden von uns unterstützten Gärten werden durch traditionelle Brunnen bewirtschaftet. Seit kurzem konnten wir an einem der Brunnen ein solarbetriebenes Pumpensystem entwickeln. Den kleinen Kindern steht eine staatliche Grundschule offen (ein für unsere Verhältnisse geringfügiges Schulgeld, das Schulmaterial und die Kleidung hält die Ärmsten von der Schule fern), die Größeren müssen zu Fuß - oft zweimal am Tag - rund vier Kilometer in die Mittelschule gehen und einige besuchen dann in Ouroussogui und Matam Fachschulen oder das Gymnasium. Der nächste Hochschulort ist Saint Louis.

Sinthiou Mbal liegt in der Trocken- und Armutszone des Senegal, dem "Fouta" und wird vom Volk der Peulh bewohnt. Kinder, Jugendliche und die meisten älteren Leute sprechen Französisch (Amtssprache), Frauen hingegen verständigen sich meist in der Volkssprache Poulaar. Für alle administrativen Belange ist Französisch unverzichtbar. Die Landschaft ändert sich in der oft zu kurzen Regenzeit (zwei bis drei Monate von Ende Juli bis höchstens Oktober) zu einem bunten Paradies und verödet und versteppt in der Trockenzeit. Die nahegelegene mauretanische Sahara überzieht dann die Region mit Sand.

Unsere Beraterin vor Ort: Mme Ndaje Fatou Sidy (Ourossogui), siehe Tätigkeitsberichte

 

Bilder: Die "alte" Technik des Ziehbrunnens, jetzt durch eine Elektropumpe mit unseren Zuschüssen ersetzt; Ndaye Fatou Sidy, Projektbetreuerin vor Ort; Demonstration für eine künftige Mittelschule.

 

 

Musik:

https://www.youtube.com/watch?v=hfrw6bKuA4g    

https://www.youtube.com/watch?v=-Nws52cnbBM

 

Filme:

Fritz Schmalzbauer:"Radi(e) aus dem Senegal"

Unsere Dokumentation über Solarpumpe/Gartenprojekt

 

Externe Filme:

Ousmane Sembene, 1923 - 2007   www.youtube.com/watch?v=N3azzLMP8lE 

https://www.youtube.com/watch?v=9ipcync79CI

 

 

Vorläufige Bildergalerie: facebook bamtaare-senegal2010

 

 

 

 

 

 

 

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